Übersicht 16.07.2019
Museen Seite 3/4

Saal XI: Subminoische und Frühgeometrische Periode, 1100- 900 v. Chr.
In Vitr. 145 Gefäße alten Stils. In Vitr. 156, 157 Gefäße aus der frühgeometrischen Periode und Amphoren. In Vitr. 148 große Tonidole einer Göttin mit erhobenen Armen, aus Karphi in Lassithi. In Vitr. 145, 147, 151 bemerkenswerte Tonidole. In Vitr. 149, 158 Weihgeschenke an die Göttin Eileityia.

Saal XII: Geometrische und orientalisierende Periode, 900- 650 v. Chr.
In Vitr. 165- 167 Tongefäße in entwickeltem geometrischen Stil. In Vitr. 164 Beipiele der Metallverarbeitung. In Vitr. 170 Goldschmiedearbeiten und Weihgeschenke in Vitr. 160, 161A, 161B.

Saal XIII: Minoische Sarkophage
Kasten- oder wannenförmige Tonsarkophage (= Särge) mit Dekorationen, die dem Keramikstil der jeweiligen Periode entsprechen.

Saal XIV: Minoische Wandmalereien, 1600- 1400 v. Chr.
In den Wandmalereien ist uns, wenn auch nur fragmentarisch, die großartige Fresko- Malkunst der Minoer erhalten. Die wichtigsten von ihnen sind - die "Prozession" aus dem Korridor des Südeingangs vom Palast in Knossos, - das Fresko mit den Schilden, welche die Säulenhalle im großen Treppenhaus schmückte, - der "Lilienprinz", wahrscheinlich die Darstellung eines Priesterkönigs von Knossos, - die "Blauen Damen" in der lokalen minoischen Tracht, - die "Delphine" aus den Gemächern der Königin, - das "Stierspielfresko", eine Darstellung des beliebten und gefährlichen Wettkampfs der Minoer zu Ehren des Stiers. In der Mitte des Raumes der berühmte bemalte Steinsarkopharg aus Ajia Triadha, an seinen vier Seiten Darstellungen von der Anbetung der Toten.

Säle: XV- XVI:
Im ersten Saal sind kleinere, aber bedeutende Wandmalereien aus Knossos, Tylissos und Psirra ausgestellt. Besonders ins Auge fällt die "Pariserin", die Darstellung einer jungen, schön gekleideten und geschminkten Priesterin, ein Schönheitsvorbild der damaligen Zeit. Im zweiten Raum sind am interessantesten - der "Krokuspflücker", - der "Negerhäuptling", - die " Tänzerin" aus den Gemächern der Königin, - der "Blaue Vogel".

Saal XVII: Sammlung Jiamalaki
Sammlung erwarb der Griechische Staat 1962. Sie enthält Stücke aus allen Perioden der antiken kretischen Kultur.

Saal XVIII: Kleinkunst aus archaischer und römischer Zeit, 7. jahrhundert v. Chr. - 4. Jahrhundert n. Chr.
Verschiedene Gegenstände von der Akropolis von Ghortyna, aus Prässos, Arkadhes, Paläkastro und Prinias in Vitr. 191- 195. Bemerkenswert das große Idol der Athene mit Helm in Vitr. 193. In Vitr. 195- 203 Bronzegegenstände aus dem Zeus- Heiligtum in Amnissos, aus der Diktäischen Höhle in Psychro, aus der Idäischen Höhle, aus Tylissos uns Axos. Verschiedene Kleinstgegenstände, Ringsteine, Schmuckstücke, Münzen von vielen Orten Kretas in Vitr. 200, 202, 204, 205 und 207.

Saal XIX: Archaische Periode, 650- 550 v. Chr.
Prachtvolle Schöpfungen dieser Zeit; z.B. die berühmte Göttin mit Tierfries vom Tempel in Rhizinia ( Prinias), die großen Tuffstein- Vögel vom Zeus- Heiligtum in Amnisos, Skulpturen vom Tempel in Ghortyna, die einzigartigen gemeißelten Statuen des Apollon, der Artemis und der Lyto vom Apollon - Tempel in Dhriros, und endlich die Schilde mit Reliefdarstellungen aus der Mythologie von der Idäischen Höhle.

Saal XX: Glyptik ais klassischer, hellenistischer und römischer Zeit, 5. Jahrhundert v. Chr. - 4. Jahrhundert n. Chr.
Im letzten Raum des Museums sind Beispiele der Bildhauerkunst aus ganz Kreta ausgestellt. Garbstelen, Statuen, Statuenkopien, Büsten, Statuenkomplexe und der berühmte reliefierte Marmor- Sarkophag aus Malia.